…warum in die Ferne…

Muss man immer irgendwo hin reisen, um außergewöhnliche Erlebnisse in der Natur zu haben? Ich meine Nein. Selbst bei uns mitten im Ruhrgebiet ist es möglich, sich stundenlang in der Natur zu bewegen, ohne auch nur die Stadt zu verlassen.

Wir haben heute gerade wieder so eine Wanderung gemacht. Von der Haltenstelle

Waldweg im Bochumer Süden

Waldweg im Bochumer Süden

Markstraße der U35 ging es in Richtung Bio-Medizin-Park und dort in den Wald. Auf schmalen Pfaden erreichten wir das Lottental, folgten dort der Straße etwas und schlugen uns hinter dem botanischen Garten wieder in den Wald. Der neue Krötenzaun unterhalb des botanischen Gartens ist schon beeindruckend. Momentan werden dort die Kröten gezählt und wir konnten mehrere Exemplare beobachten.

Durch den Wald entlang des alten Steinbruchs erreichten wir die Höhe des Kalwes und hatten einen tollen Ausblick auf die Uni und das östliche Bochum bis Werne und Langendreer. Nachdem wir ein Stück der Straße gefolgt waren, ging es dann am Beginn des Technologie-Parks über eine Wiese in Richtung Oelbach. Dem vielbegangenen und befahrenen Weg folgten wir nun unter der Uni-Straße durch, bogen beim Bauerhof links ab und erreichten das Ende des Hustadtrings, dem wir ein kurzen Stück folgten, um dann hinter den Häusern der Schattbachstraße  in Richtung Norden zu gehen.

Am Ende des Fußweges überquerten wir die Schattbachstraße und waren nun wieder im Waldgebiet Laerholz. Diesem Wald folgten wir nun bis zur Schinkelstraße. Von dort aus war es entlang der Studierendenwohnheime nur noch ein Katzensprung bis zum Ausgangspunk.

Fazit: Gelaufen über 11 KM in 2 3/4 h, wenig Verkehr, viele Bäume und, wenn diese wieder Blätter haben, viel Grün.

Über Martin Grünendieck

Schreibender Zahlenmensch, Bahn- und Fahrradfahrer, mag Geocaching und klassische Musik.
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